Der Richter und sein Henker

Ein spannender Kriminalroman von Friedrich Dürrenmatt

Der Autor:
geboren: 5. Januar 1921 in Konolfingen, Schweiz
gestorben: 14. Dezember 1990, in Neuenburg, Schweiz
Werke:
Berühmte Theaterstücke:
Der Besuch der alten Dame
Die Physiker
Berühmte Bücher:
Der Richter und sein Henker
Der Verdacht
Grieche sucht Griechin
Das Versprechen
Der Tatort:
„Der Richter und sein Henker“ spielt in der Schweiz, am Bieler See und in Bern.
Inhaltsangabe:
Nach Ostern las die 7. Klasse das Buch: „Der Richter und sein Henker“. Das ist ein spannender Kriminalroman von Friedrich Dürrenmatt. In dem Krimi geht es um eine Wette zwischen Kriminalkommissar Bärlach und Gastmann. Vor über vierzig Jahren wetteten sie, dass Gastmann Morde begehen kann ohne dass sie Bärlach beweisen kann.
Als der tote Kriminalpolizist Schmied in seinem Wagen gefunden wird, wird Bärlach, der Kriminalkommissar für die Ermittlungen eingeschaltet. Weil Bärlach sehr krank ist, bittet er seinen Vorgesetzen Dr. Lutz um einen zweiten Ermittler. Dafür sucht Bärlach sich Tschanz aus. Bärlach hat einen Verdacht, wer der Mörder sein könnte, weiht Tschanz aber nicht ein. So ermitteln beide in völlig verschiedene Richtungen. Doch Tschanz unterschätzt seinen Vorgesetzten gewaltig.
Während des ganzen Buches ist der Leser hin- und hergerissen, wer der Mörder sein könnte. Doch erst im letzten Kapitel wird das Rätsel gelöst.
Die Hauptpersonen:
Schmied:
Ich bin Ulrich Schmied und bin vom Beruf ein Polizei-Leutnant von Bern. Ich wurde von dem Polizisten Clenin am 3.11.1948 oberhalb der Twannbachschlucht in meinem blauen Mercedes mit durchschossenen Schläfen tot aufgefunden. Ich wurde von einem Polizisten ermordet, aber niemand weiß, wer es war, außer Bärlach und mir. Aber ich kann ja nichts mehr sagen!
Bärlach:
Ich bin Bärlach und ermittle in den Fall Schmied. Ich habe mir Tschanz als Stellvertreter aus dem Urlaub schicken lassen. Ich habe schon einen Verdacht, wer der Mörder ist. Ich bin sehr krank, und habe ich nach meiner Operation nur noch ein Jahr zu leben. Während meiner Ermittlungen gegen Gastmann wurde bei mir nachts gegen zwei Uhr eingebrochen. Der Einbrecher versuchte mich mit meinem Schlangenmesser umzubringen. Ich konnte den Einbrecher nicht stellen und erkennen. Ich weiß aber, wer das war.
Tschanz:
Ich bin Tschanz der Stellvertreter von Bärlach, ich helfe Bärlach den Fall zu lösen. Ich habe den Verdacht, dass Gastmann Schmied ermordet hat. Bärlach will mir nicht erzählen, wen er im Verdacht hat.
Gastmann
Ich bin Gastmann und morde seit vierzig Jahren. Mit Bärlach verbindet mich eine Wette,  dass ich  Morde begehen kann, die er nicht nachweisen kann. Jetzt werde ich als Mörder von Schmied beschuldigt.
Dürrenmatt konnte mit Worten malen. Er schrieb:
„Die Luft über der Hochebene stand unbewegt und ohne Dunst. Die Gegenstände, auch die entferntesten, traten überdeutlich hervor. Nur der Grat des Chasserals war mit Schnee bedeckt, sonst leuchtete alles in einem hellen Braun, durchbrochen vom Weiß der Mauerns und dem Rot der Dächer, von den schwarzen Bändern der Äcker.“
Buchkritiken:
Ich würde dieses Buch weiter empfehlen, weil es sehr spannend ist und immer neue Ereignisse vorkommen. Es ist sehr ausführlich und man kann sich die Gefühle vorstellen und die Personen kann man sich gut denken, wie sie aussehen.
Luca Rügamer, 7. Klasse
Meiner Meinung ist das Buch „Der Richter und sein Henker“ von Friedrich Dürrenmatt ein sehr gutes Buch, denn es ist sehr spannend und es macht Spaß, das Buch zu lesen. Mir gefällt an dem Buch, dass es so schön geschrieben wurde. Es war am Anfang ein bisschen langweilig aber es wurde immer spannender und man wollte immer mehr lesen.
Denis Zoj, 7. Klasse
Wir, die siebte Klasse haben den Kriminalroman „Der Richter und sein Henker“ als Deutschlektüre durchgenommen. Der Krimi hat uns sehr gut gefallen und deswegen würden wir den Roman zum Lesen empfehlen.
Vielleicht fragt man sich, was kann denn am einem uralten Buch, das 1948 geschrieben wurde, so gut sein. Das Beste an diesem Buch ist, dass es uns immer wieder zum Nachdenken bringt. Es hält die Spannung bis zum Ende und es verrät uns immer wieder etwas Neues. Obwohl das ein sehr dünnes Buch ist, übertrifft es die Erwartungen.
Der Schriftsteller Friedrich Dürrenmatt beschreibt die Landschaft, das Wetter und die Stimmung zwischen Menschen. So wie ein Maler mit Farben und Pinseln malt, stellt Dürrenmatt mit Wörtern ein Bild vor unsere Augen. Man kann sich Bärlachs Haus vorstellen, den dunklen Raum und die Atmosphäre, die dort herrscht. Zum Beispiel wird in dem vierten Kapitel das Zimmer beschrieben, in welchem Bärlach auf einen Einbrecher wartet. Die Art, in der das geschrieben wurde, ist sehr gut, man kann sich den dunklen Raum mit einer halb geöffneten Tür vorstellen und dieser Absatz verrät uns viel über Bärlach.
Friedrich Dürrenmatt beschreibt die Personen ziemlich deutlich, so dass man einen Überblick über die Gedanken und Aktionen der Hauptpersonen hat. Wenn man eine Schweizer Landkarte besitzt, kann man mitbeobachten, wo sich der Fall abspielte. Der einzige Nachteil dieses Romans ist die alte Sprache aus den 50er Jahren. Aber das Problem ist leicht zu überwinden.
Der Roman hat eine sehr schwere Konstruktion: Man befindet sich in der Gegenwart und geht in die Zukunft durch die Vergangenheit.
Es gibt Stellen die sehr unlogisch scheinen, nicht dazu passend. Man versteht den Zusammenhang erst am Ende. Und damit man am Ende ein komplettes Bild hat, muss man alle Stellen verstehen können.
Genau das macht dieses Roman so gut, es geht nicht ganz um den Mörder, es geht um Verdacht und Verstand.
Friedrich Dürrenmatt beschreibt uns ein Schachspiel, in dem es um Leben und Tod geht. Ein Duell zwischen dem Bösen und dem Guten, ein Schachspiel, in dem jemand versucht, den anderen „matt“ zu setzen.
Doch vielleicht endet die Schachpartie in Wirklichkeit mit „Remis“?
Marcu Munjiu, 7. Klasse

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