Bei der Weinlese

Endlich war es so weit, wir gingen in den Weinberg der Familie Körber. Der Weg dorthin war ziemlich weit und wir mussten sogar ein Stück am Rand der Straße nach Leinach entlanglaufen. Aber beim Quatschen über dieses und jenes verging schnell die Zeit und schließlich waren wir da. Der Weinberg war riesig! Irgendwie ähnlich wie die Weinberge, die man vom Auto aus sieht, wenn man auf der Bundesstraße nach Würzburg fährt, nur viel größer. Am Fuße des Weinbergs warteten wir auf Angelika Körber, die uns alles über die Weinlese erklären würde. Kaum war sie da, liefen wir so nah an die Zeilen, dass wir die vielen Trauben sehen konnten. Frau Körber verteilte an alle je einen Gummihandschuh, den wir anziehen sollten, damit die Hand beim Lesen der roten Trauben nicht blau wurde. Rechtshänder an die linke Hand und Linkshänder an die rechte Hand, weil man die Trauben mit der einen Hand festhalten und mit der anderen Hand mit der Rebschere abschneiden sollte. Dann begannen wir mit der Lese.
Immer abwechselnd durften wir in Vierergruppen in den Weinberg. Bald waren unsere Handschuhe richtig blau und die Eimer randvoll. Nun wurden die Trauben in eine Butte geleert, die jeder einmal aufsetzen durfte, und wenn diese voll war, in einen riesigen Metallanhänger, der von einem Traktor gezogen wurde. Als wir mit der Lese der acht  Zeilen fertig waren, machten wir Brotzeit und wanderten dann weiter ins Weingut Körber. Dort wurde uns von Jochen Körber alles über die Weinpresse und die vielen Edelstahltanks, in denen der Wein gärte, erklärt. Zum Schluss durfte jeder von uns einen Schluck Traubensaft probieren, der sehr lecker und süß schmeckte. Dann war der Vormittag leider schon wieder vorbei und wir fuhren ganz gemütlich mit dem Bus zur Schule zurück. Es war ein schöner und sehr interessanter Ausflug.
Emilia Vath, Klasse 4 a

 

 

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