Learning Through The Arts

LTTA - Learning through the Arts - Lernen durch die Künste

Mit dem "Lernen durch die Künste" wird ein neuer Weg abgesteckt, der die Künste mit ins Zentrum der staatlichen Schulausbildung stellt. Die Künste sind der Katalysator in den Lehrplan-Kernfächer Mathematik, Sprachen, Naturwissenschaften, und Soziales. Sie helfen den Schülern, die Lerninhalte besser zu verstehen, zu verarbeiten und "nachhaltig" zu speichern. Die vier Leitprinzipien von LTTA sind:
Der nicht künstlerische Lehrplan
Die Fachinhalte der Kernfächer Mathematik, Sprachen, Naturwissenschaften, Geschichte, Erdkunde und Soziales werden mit Methoden der Künste Musik, Tanz, Bildende Kunst, Theater, Medien etc. erschlossen und erfahrbar gemacht.
In LTTA-Schulen wählen die Lehrkräfte einen Lehrplanbereich aus und speziell ausgebildete Künstler entwickeln gemeinsam mit den Lehrkräften Unterrichtseinheiten. Die Lehrplananforderungen werden so mit den kreativen Möglichkeiten der Künste umgesetzt. Für die Schüler und Schülerinnen werden die Lerninhalte des Unterrichts damit leichter verständlich und besser verarbeitbar. Dies führt zum "nachhaltigen" Speichern des Gelernten. Die Lehrkräfte nutzen die so gemeinsam mit den Künstlern gesetzten Impulse und entwickeln daraus Transfermöglichkeiten für den eigenen alltäglichen Unterricht.
Die qualitative professionelle Entwicklung
Die Ausbildungsblöcke für Lehrkräfte, Künstler und Studierende werden von erfahrenen kanadischen Künstlern geleitet. Eine erste Studie ergab neben mehr Lernfreude ein signifikant nachhaltigeres Lernen der LTTA-Klassen in den Kernfächern Mathematik und Heimat und Sachunterricht. Die ganzheitlichen Arbeitsweisen von LTTA werden durch die Ergebnisse der Hirnforschung in den letzten Jahren als sinnvoll gestützt.
Die Lehrer-Künstler-Partnerschaft
Die Partnerschaft zwischen Lehrkraft und Künstler ist vertrauensvoll. Jeder bringt seine spezifischen Kenntnisse und Fähigkeiten ein. Dadurch gelingt eine gute, gemeinsame Zusammenarbeit.
Die Nachhaltigkeit
LTTA bietet ein langfristig tragbares Programm, das die Künste und das Lernen eng verbindet. Durch die dreijährige Ausbildung von Lehrkräften und Künstlern und das häufige gemeinsame Arbeiten, können die Lehrkräfte nach und nach aus allen Künsten Arbeitsmethoden und Inhalte für sich adaptieren und in den eigenen Unterricht integrieren. Die so umgesetzten und erarbeiteten Lerninhalte können Schüler und Schülerinnen langfristig speichern.

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