Bildungs- und Erziehungspartnerschaft

Konzept zur Bildungs- und Erziehungspartnerschaft an der Grundschule und an der Mittelschule Margetshöchheim (KESCH)

Leitgedanken
Schulspezifische Gegebenheiten
Fakten zur Schule
Margetshöchheim bildet zusammen mit Erlabrunn in der Grundschule einen Schulverband.
Beide Gemeinden liegen wenige Kilometer  (10 km bzw. 12 km) nordwestlich von Würzburg am Main. Die Gemeinden haben ca 3.300 bzw. 1.800 Einwohner.
Die Schülerinnen und Schüler der 1. und 2. Jahrgangsstufe werden in Erlabrunn und in Margetshöchheim unterrichtet.
Margetshöchheim ist als Obstdorf und Erlabrunn als sog. Clematisdorf und Weinanbaugemeinde bekannt.

Dem Schulverband gehören ab der 5. Jahrgangsstufe auch der Markt Zell, der einige bekannte Bauwerke besitzt und Leinach, eine attraktive Wohngemeinde an.
Zell hat ca. 4.300 Einwohner und der Markt Leinach hat ca. 3.000 Einwohner.

Das Schulgebäude besitzt eine Hanglage und ist in 5 Trakte gegliedert. Trakt A, B, C sind in der Hauptsache als Klassenraumbereiche genutzt.
Der Verwaltungstrakt und die Sporthalle bilden weitere Bereiche.
Dementsprechend gibt es auch 4 Außenbereiche, die als Pausenhöfe und Freizeitbereiche der Nachmittagsbetreuungen , sowie als Sportplatz genutzt werden.

Die Schüler aus Margetshöchheim kommen zu Fuß, die Schüler aus Zell nutzen den öffentlichen Bus und für die Schüler aus Leinach und Erlabrunn ist ein eigener Schulbustransfer eingerichtet.

Im Schuljahr 2015/16 werden in der Grundschule 264 Schüler in 8 Klassen unterrichtet.
In der Mittelschule sind es 100 Schüler in 5 Klassen.
Außerdem werden 2 Kooperationsklassen der Christophorusschule Förderzentrum für Geistige Behinderung an der Schule unterrichtet.

Schulprofil

Das Schulmotto der Grundschule und der Mittelschule: Wir machen Schule
Zusammenarbeit zwischen GS und MS
Inklusion mit Außenklassen und Einzelintegration
Partnerschaft mit französischer Schule
Ausbildungsschule für Studenten und Lehramtsanwärter
Umweltschule
PAD Schule

Leitbild
 
  • Mensch – Natur – Kultur
  • Verantwortung übernehmen für sich und die Umwelt
  • Erziehung zur Achtsamkeit den Menschen und der Umwelt gegenüber
  • Erziehung zur Verantwortung den Menschen und der Umwelt gegenüber
  • Erziehung zur ästhetischen Wahrnehmung

Einrichtungen
 
  • Mittagsbetreuung GS ( in beiden Schulorten )
  • Hausaufgabenbetreuung GS ( in beiden Schulorten )
  • Offene Ganztagsbetreuung MS
  • Vertiefte Berufsorientierung
  • Ausbildungsschule für Praktikanten / Studenten / LAAs Arbeitsgemeinschaften
  • Sicherheit: Juniorsicherheitsexperten / Busbegleiter / BrandschutzPausenverpflegung: Schulfruchtprogramm / Dienstagskuchen / Fitnessfrühstück / BurgertagTeilnahme an außerschulischen Veranstaltungen: Weihnachtsfeiern der Vereine und der Gemeinde / Grenzgänge
  • Zusammenarbeit mit den Senioren
  • Zusammenarbeit Kindergärten – GS 
  • Zusammenarbeit mit Vereinen z.B. OGV
  • Interessenförderung: Lesewettbewerbe / Vorlesetage / Schülerbücherei / Gitarrenkurse / Chor / Schulspiel / Französisch AG / Gartenarbeit / jahreszeitliche Aktionen und Projekte / Sportveranstaltungen ( Spendenlauf / Aktionen mit der Sportuni / Sporttage ) / Lehrersport / LTTA Klassen
  • Stärkung der Persönlichkeit: WenDo Kurse für GS und MS Mädchen / Mutmachkurse für GS und MS Buben / WenDo Kurse für Frauen  / Sexualerziehung / Schulversammlungen mit Monatsmotto / Schulhausolympiade der 4. Klassen
  • Zusammenarbeit mit den Außenklassen der Christophorusschule 
Qualitätsbereich Gemeinschaft

Analyse / Ziele:
  • Gemeinschaft GS / MS / Christophorusschule
  • Gemeinschaft mit inklusiv beschulten Kindern
  • Gemeinschaft mit Flüchtlingskindern
  • Gemeinschaft mit Migrantenkindern
  • Gemeinschaft mit Betreuern des Fördervereins
  • Gemeinschaft mit Kita / Kiga E / MHH
Kommunikation durch:
  • Schulversammlungen
  • EB Sitzungen
  • Gemeinsame Projekte mit EB
  • gemeinsame Veranstaltungen mit EB
  • Jahresbericht
  • homepage
  • Kooperationstreffen Kita / Kiga / GS / Elternbeiräte der Kita
  • Gemeinschaft mit der Gemeinde MHH / Veranstaltungen der Vereine
  • Gemeinschaft mit dem Evangelischen Seniorenkreis MHH/Zell
  • Gemeinschaft mit Tagespflege MHH
  • Gemeinschaft mit GS Zell / Leinach
  • Gemeinschaft mit MS VHH im Schulverbund
  • Gemeinschaft mit französischer Partnerschule
Maßnahmen:
Schuleinschreibung: Kennenlernstationen für Kinder / Elterncafe
  • Infoelternabend 1. Klasse
  • 1. Schultag: Begrüßung durch 2. Klässler / BGM / Schulleitung / Elterncafe
  • Schülerlauf mit EB
  • Weihnachtsüberraschungen
  • Schulhausolympiade GS Zell / Leinach / MHH
  • Klassenelternabende
  • Elternsprechabende
  • Lernen lernen Kurse für Eltern und Schüler
  • Elterntreff GTS
  • Elterntreff Mitti
  • Elternmithilfe bei Chorauftritten
  • gemeinsame Organisation von Schulfesten mit EB
  • Fitnessfrühstück des EB
  • Kuchenaktion der einzelnen Klassen mit Eltern

Erfolgsindikatoren:
  • Kinder gehen gern in die Schule
  • Kinder der GS gehen gern in die Mitti / GTS
  • Kinder haben Kontakt zu außerschulischen Einrichtungen
  • Kinder lernen ein hohes Maß an Toleranz
  • Kinder lernen tagtäglich den Umgang mit behinderten, alten und pflegebedürftigen Menschen, Kontakte zum evangelischem Seniorenkreis und gegenseitige Besuche, Besuche der Tagespflege
  • Eltern haben ein vertrauensvolles Verhältnis zu Lehrern, Schulleitung und Betreuern
  • Lehrkräfte fühlen sich an der Schule wohl, fühlen sich wertgeschätzt und arbeiten selbstverantwortlich im Sinne ihres Unterrichts und im Sinne der Schule

Qualitätsbereich Kommunikation

Analyse / Ziele:
  • Neujahrsempfang
  • Deutsch / Französischer Abend
  • Abschlussveranstaltung der 9. Klasse
  •  Jahresabschlussfeier der Mitarbeiter
  • Elterncafes
  • Klassenabschlussfeste
  • Elternbriefe
  • homepage
  • Krisengespräche mit Vertrauenslehrer / JaS / Schulleitung / Mitti / GTS
  • aufsuchende Elternarbeit
  • Unterstützung durch VBO / Berufsinfoabend in MS VHH
  • Unterstützung durch Sozialfond
  • Absprachen vor EB Sitzungen
  • Elterngespräche / Elternsprechabende / Klassenelternabend / Infoabende zu LP usw.

Maßnahmen:
  • WenDo  Kurse für Frauen
  • Einladungen zu allen Veranstaltungen
  • Infoabende
  • Lernentwicklungsgespräche Jahrgang 1 - 3
  • Mitarbeit bei der Schulgartenaktion
  • Einladung zu Schulanfangs- und Schulschlussgottesdiensten
Erfolgsindikatoren:
  • Einbindung der Eltern bei Veranstaltungen der Schule wird von allen geschätzt
  • Informationen erreichen die Eltern zeitnah
  • Information über homepage wird gut geheißen
  • Probleme werden in Gesprächen sofort besprochen und geklärt
  • Termine für Eltern werden nach zeitlichem Bedarf individuell vergeben
  • Termine werden auch außerplanmäßig vergeben
  • Eltern mit finanziellen Problemen werden unbürokratisch unterstützt ( Sozialfond der Gemeinde MHH )
  • Elternbefragung durch EB
     
Qualitätsbereich Kooperation

Analyse / Ziele:
  • Eltern als Experten
  • Eltern als Lesepaten
  • Eltern als Organisatoren bei Veranstaltungen
  • Eltern als Dolmetscher
  • Eltern als Patenfamilien
  • Eltern arbeiten bei den Kooperationstreffen Kiga-GS mit
  • Eltern der Christophorusschule im Elternbeirat

Maßnahmen:
  • Kontakt zu ausländischen Eltern / Eltern nicht deutscher Herkunft
  • Kontakt zur Christophorusschule
  • Eltern sorgen für Fitnessfrühstück
  • aktive Elternteilnahme an Schulveranstaltungen
  • aktive Elternunterstützung bei Aktionen und Projekten
  • „Runde Tische“ als informeller Gedankenaustausch
Erfolgsindikatoren:
  • Eltern sind in die Inklusion eingebunden
  • Eltern besuchen die Kooperationstreffen Kiga-GS
  • Eltern ermöglichen jede Woche das Fitnessfrühstück und den Kuchenverkauf bereits über Jahre hinweg
     
Qualitätsbereich Mitsprache

Analyse / Ziele:
  • Elternbeiratssitzungen GS / MS
  • Schulforum MS mit Eltern
  • Kooperationstreffen Kiga – GS mit Elternbeiräten der Kitas
  • Lernentwicklungsgespräche in den Klassen 1 – 3 der GS
  • Keschtreffen mit Eltern
  • Klassenelternabende
  • Partnerschaft mit französischer Schule / Aufenthalt in den deutschen Familien
Maßnahmen:
  • Pausenhofgestaltung
  • Schulgartengestaltung / mit Elterninitiative „Gartenzwockel“
  • regelmäßige Aktualisierung Leitbild der Schule im EB / Schulforum

Erfolgsindikatoren:
  • Themen für EB Sitzungen werden vorbesprochen
  • Kooperationstreffen Kiga-Schule werden besucht
  • Befürwortung der Lernentwicklungsgespräche
  • Aufnahme der französischen Schüler in den Familien
     
Qualitätssicherung

Eine Bewertung der Bildungs- und Erziehungspartnerschaft an der Grundschule und Mittelschule Margetshöchheim findet im Rahmen der nächsten turnusmäßigen Evaluation statt.

Die Qualitätsbereiche werden im Rahmen der KESCH Treffen, der Elternbeiratssitzungen, der Sitzungen des Schulforums regelmäßig betrachtet, analysiert und gegebenenfalls verändert.

Elternbefragungen werden ducrhgeführt.

Beteiligung der Schulgemeinschaft
 
Der Bereich Bildungs- und Erziehungspartnerschaft erfordert die dauerhafte Beteiligung aller Mitglieder der Schulgemeinschaft, um das Konzept mit Leben zu erfüllen.

Die gesamte Schulgemeinschaft ist durchgehend gefordert, in Konferenzen, Klassenelterntreffen, Elternbeiratssitzungen, KESCH Treffen, Treffen des Schulforums und anderer Elternforen Ideen, Anregungen, Wünsche, Kritik und Erfahrungen zu sammeln, zu sichten und zu besprechen.

Diese Beiträge werden schriftlich fixiert, besprochen, bewertet und daraus die sich ergebenden Schwerpunkte abgeleitet.
Diese Ergebnisse bilden die Grundlage des Konzepts zur Bildungs- und Erziehungspartnerschaft der Grundschule und der Mittelschule Margetshöchheim und werden kontinuierlich eingepflegt.

In diesem Konzept wird der aktuelle Stand dokumentiert. Außerdem wird ein zielgerichteter Ausblick in die Zukunft gewährleistet.
Das Konzept dient auch als transparentes Instrument zur Weitergabe von Informationen über den Status der Bildungs- und Erziehungspartnerschaft an der Schule.

Um die Ziele vor allem im erzieherischen Bereich zu festigen muss die Erziehungsverantwortung von allen an der Schule Beteiligten wahrgenommen werden.
Daraus resultiert ein Mitspracherecht der Eltern in den entsprechenden Bereichen, eine enge Kooperation auf vielfältigen Ebenen zwischen Elternhaus und Schule, und eine offene Kommunikation, die kollegial, sachorientiert, zielgerichtet, höflich, respektvoll und kontinuierlich stattfindet.
 

Zusätzliche Informationen